Die Erforschung grundlegender Erscheinungen und Begriffe, die die Basis jedes beliebigen Weltbildes darstellen, unterliegt derzeit gro?em wissenschaftlichem als auch kulturellem Interesse. Aus einer Reihe ahnlicher Begriffe wie Gewissen, Gute oder Gut, Gesetz, Eigentum und anderen wahlten die Organisatoren der Sommerschule „Wohlergehen“ aus. Dieser Begriff wird von verschiedensten Akteuren wie Politikern, Wirtschaftswissenschaftlern, Historikern wie auch jedem beliebigen Menschen einer Gesellschaft fur die Bewertung von Lebenssituationen verwendet, aber es ist offensichtlich, dass seine Bedeutung und Auslegung in verschiedenen Kulturen und Epochen unterschiedlich ist und vom Blickwinkel unterschiedlicher Wissensgebiete uber den Menschen abhangig ist. Daraus grundet sich das Ziel der Sommerschule – den Begriff „Wohlergehen“ im Kontext verschiedener Kulturen (der deutschen und russischen), im Kontext verschiedener Epochen und im Kontext verschiedener Wissensgebiete zu betrachten.
Die Sommerschule ist als interdisziplinares Forschungsprojekt konzipiert, das von einem Lernen durch Forschen ausgeht: als Arbeitsform kommen nicht nur Vorlesungen und Seminare zum Einsatz, sondern auch die Erstellung und Durchfuhrung eigener kleiner Forschungen mit anschlie?ender Prasentation der Ergebnisse.



